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Wild: Ein Reh bricht aus dem Wald…

Wer kennt den nicht? Letztes Wochenende war es soweit! Wer meine Odysee mit dem Kühlschrank gelesen hat, kann sich vorstellen, was das für eine Aktion war, das Tiefgefrorene richtig in den neuen Kühlschrank zu packen. Den alten Kühlschrank konnte ich im übrigen noch über eBay versteigern und war froh, dass der einfach nur abgeholt wurde. Da er noch funktionierte, konnte ich so einem Menschen eine Freude machen und das kurz vor Weihnachten… Ach bin ich nicht ein guter Mensch?

Kurzum, bei dem Tiefgefrorenen war auch ein wunderschönes Bambi dabei, sprich ein Rehrücken von meinem Spezl dem Uli. Der ist Jäger mit eigener Jagd und hat mir vor zwei Jahren einen wunderschönen Bock geliefert. Komplett mit Rückgrat oder wie das auch immer bei einem Rehbock heißen mag. Ich packte also die Gelegenheit am Schopf und hab das Teil aufgetaut.

Also mal vorneweg: Ich ziehe den Hut vor jedem Metzger und Jäger, denn ich musste das gute Stück noch auslösen. Zum Glück hab ich keine Bilder gemacht, ich kam mir vor wie Hannibal Lector zu seiner besten Zeit. Mann oh mann, also das ist schon nix für schwache Nerven! Also ich gebe zu, ich hab das Fleisch lieber schön zubereitet auf dem Teller liegen. Jetzt stelle ich mir gerade vor, wie mein Kumpel Uli den Bock nach dem “Erlegen” “aufbricht” (Jägerlatein) sprich ausnimmt. Hut ab!

Doch ich hab’s geschafft! Wie man sieht, ist aus dem Rehrücken eine schöne Mahlzeit geworden ;-)

Rehrücken mit Spätzle und Blaukraut

Wenn genug Anfragen kommen, dann poste ich gerne mal das Rezept. By the way: die Spätzle hab ich nicht selbst geschabt. Ich glaube das wäre mir dann doch too much gewesen. Das Blaukraut kam auch aus der Dose, schmeckt allerdings vorzüglich. Bambi übrigens auch ;-)