Oktoberfest 2007 – Stimmung im Käferzelt
Link: sevenload.com
Wie man sieht, hab ich mir’s auf der Wiesn so richtig gut gehen lassen! Zwischen ein paar wirklich hübschen Madel in am feschen Dirndl schmeckts halt no amoi so guat
Und so ließen wir uns eine Brotzeitplatte mit köstlichsten Leckereien aus dem Hause Käfer munden. Diese war mit einem wirklich klasse Schinken bestückt, gefolgt von Minisalami, einer richtigen zünftigen Leberwurst und Schwarzwurst (ja mei wers mog…) Ich hab mich eher an den Schinken, die Salami und an die Ente gehalten. Also für Vegetarier ist das eindeutig nix!
Die war dann aber auch so richtig lecker und nach 2 Mass auch nötig, um die entsprechende Grundlage zu schaffen. Dies tat ich dann auch nach etwas Pause mit einem Wiener Schnitzel, welches als “wellig gebraten…” angepriesen wurde. Was dann jedoch daher kam, war recht überschaubar und vom Geschmack jetzt auch nicht so der Burner. Geschmacklich fand jedoch ein “Hoibes Henderl” sehr wohl Anklang am ganzen Tisch, was dann auch recht schnell vertilgt war. 
Leider war als Nachspeise der legendäre “Kaiserschmarrn klassisch” aus. Wie das kommen kann, kann ich mir auch nicht erklären! A bisserl Eier und Mehr bringt man doch immer z’samm oder? Wie dem auch sei, habe ich mich dann an den “Steifen Nippel” erfreut und mein Atem hats mir gedankt

Am Besten war natürlich der Abschluss im Käferzelt und die Busserl die man so “kassierte”
Das leckerste nach dem Essen war dann jedoch das Busserl von meiner Süßen!
Letztes Wochenende waren wir zu einer Hochzeit am schönen Bodensee eingeladen. Geheiratet wurde in einer Wallfahrtskirche in der angrenzenden Schweiz mit traumhaftem Blick auf den See. Gefeiert wurde anschließend im Hotel-Restaurant Zapa in Bolingen bei Singen. Da ich ein Freund “kurzer Wege” bin, hat uns meine Frau kurzer Hand auch in das Hotel Zapa einquartiert. Bei unserer Ankunft spät abends, wollten wir noch eine Kleinigkeit essen, wurden jedoch darauf hingewiesen, dass dies leider nicht möglich sei, da man eine “Geschlossene Gesellschaft” hätte. Hallo? Ich bin Hotelgast und hätte einfach nur gerne eine Kleinigkeit und das ist nicht möglich, weil es anderen Leuten “zufällig” auch eingefallen ist dieses Etablisment zu frequentieren?
Nachdem sich die ratlosen Blicke meiner Frau und mir dann genügend gekreuzt hatten, beschlossen wir noch das nächtliche Singen mit unseren hungrigen Mägen zu penetrieren und haben uns zum “Frischmachen” erst mal kurz in unser Hotelzimmer zurückgezogen. Dies war eher “spartanisch” ausgestattet, wobei man hier wohl den Spartanern unrecht angedeihen lässt, also sagen wir neudeutsch “minimalistisch” oder “less is more…” somit mussten wir uns mit zwei zusammengestellten Einzelbetten und einem “Kleidergestell” begnügen sowie einem Minifernseher. Dieser stand dann auch noch so geschickt zum Bett, dass man kaum etwas sehen kontne, wenn man im Bett lag, da die Bettdecke das Bild verdeckte, aber nun gut… Man mag sich jetzt wundern, warum ich mich über einen zu kleinen Fernseher echauffieren kann, doch die Erklärung dazu kommt später.
Nachdem wir uns also etwas frisch gemacht hatten, dachten wir, fragen wir mal die Einheimischen, wo man denn in Singen noch eine warme Mahlzeit erhaschen könne. Nachdem der Kellner “leicht ratlos” mit Schweißperlen auf der Stirn in der Küche entschwandt, trat uns der Chef des Hauses gegenüber. Man muss vielleicht den Charm verstehen, den er anschließend versprühte, denn ein “Pfui Deifel” was auf hochdeutsch “Pfui Teufel” heißt, auf die Frage hin zu antworten, woher wir denn kämen und wir ihm ein “aus München” entgegneten, muss man eben nicht so ernst nehmen. Hey das sollte lustig sein…
Nun gut. Wir hatten ihn auf die Frage hin, wohin man denn jetzt noch gehen könne, um noch etwas zu Essen zu bekommen, wohl bei der Ehre gepackt. Denn auf sein “ins Bistro 77″ haben wir ihn wohl so entgeistert angeschaut und ihm eben erklärt, dass wir nicht “Hiesige” seien. Er meinte nur, “…na dann würdet ihr das eh nicht finden…”, ich dachte nur zum Glück! Er fragt uns, ob wir noch eine Kleinigkeit wie Spaghetti Pomodoro wollten, was wir hungrig bejahten. Diese waren dann auch recht lecker, der dazu gereichte Spätburgunder war nicht so der Bringer, aber verträglich und tat sein übriges. Der dazu gereichte grüne Salat war sehr lecker angemacht.
Kurzum wir feierten am anschließenden Tag eine wunderschöne Hochzeit, das Essen war lecker, der Grauburgunder aus dem Ort auch. Der Rotwein hatte ein blumiges Bouqet doch sein Abgang war leider nicht so anhaltend, was das Bouqet jedoch versprach. Kurzum die Hochzeit war dennoch super klasse! Das Duo war der Hammer! Tolle Mucke und wirklich schöne Stimmen! Ich weiß wovon ich spreche, ich habe so ca. 20 Jahre Tanzmusik-Erfahrung bei Hochzeiten und allerlei Anlässen
Um noch einmal auf den kleinen Fernseher zurück zu kommen! Wir nächtigten ja auch im Zapa, das war auch rein logistisch wunderbar, so hatten wir gegen 2.45 Uhr kurze Wege in unser Bett, was im übrigen viel zu weich war, aber das mag ja Geschmacksache sein.
Der Klopper folgte jedoch am nächsten Tag als uns die Rechnung serviert wurde. Das Hotelzimmer kostete pro Nacht sage und schreibe 107,– EUR. Bei zwei Übernachtungen also schon mal 214,– EUR für ein kleines Zimmer mit zwei zusammengestellten Einzelbetten und einem Kleidergestell. Ein Minifernseher und eine nicht vorhandene Minibar, die bei diesem Preis erwartet werden darf, “rundeten” das Angebot noch ab. Zusammen mit zwei mal Spaghetti mit Tomatensoße und einem Salat der pro Portion 5,20 kostet und den Getränken haben wir sage und schreibe 252,– EUR bezahlt. Eine stolze Summe meines Erachtens. Doch bei gerade mal 7 Zimmern muss das wohl so hochpreisig sein
Kurzum kann man dazu nur sagen, es gibt bestimmt günstigere Möglichkeiten bei der wirklich wunderschöne Gegend rund um den Bodensee zu nächtigen, die qualitativ gleichwertig wenn nicht besser sind. Das Zapa ist chic, aber das allein reicht halt eben nicht aus.
Eine leckere Kürbissuppe nach Thai-Art gibt es bei DE-LITE fun cooking. Passend zum Herbst, eine leckere Art einen Hokaido Kürbis zu verarbeiten!
Ich habe eine sehr interessante Seite zum Thema “location based mittagessen” gefunden! Unter www.lunchalert.de kann man sich anmelden und erhält in Bezug auf seinen Standort, einen täglichen Newsletter mit den gerade aktuellen Mittagsangeboten der Restaurants in seiner unmittelbaren Nähe. Man kann ebenfalls Restaurants vorschlagen oder sich natürlich selbst als Betreiber eines solchen anmelden. Der tägliche Feed fürs Mittagessen – eine super Idee!
Heute Mittag blieb die häusliche Küche mal wieder kalt und ich ging mit meiner Süßen in die Hohenzollernstraße zum “Mittagslunch”. Wir gehen immer mal wieder sehr gerne in’s Tazza d’oro in der Hohenzollernstraße. Ein kleiner aber feiner Italiener. Heute gab’s “Tagliatelle mit schwarzen Trüffeln” gar köstlich! Und das für bezahlbare 12,50 EUR. Ok, das sind jetzt nicht gerade die 5,– oder 6,– EUR für ein “Business-Lunch” wie man es des öfteren findet, aber man darf nicht vergessen, dass hier eine recht ordentliche Portion “Tartuffo nero” auf dem Teller waren. Rundum also zu empfehlen wie man ja sieht!
La Tazza d’oro
Caffè – Bistro
Hohenzollernstr. 13
(Schwabing)
80801 München
Tel.: (089) 33 38 37
Mo – Sa 11 – 23 h
warme Küche – 22.30
So Ruhetag
Heute ist ja Freitag und da isst man in bayuwarischen Gefilden sprich München, Fisch! Also ich esse auch am Freitag Fleisch, doch das ist ein anderes Thema
Kurzum gab es heute Mittag ein wunderschönes Lachsfilet in einer Safran-Sauce, da ja bekanntlicherweise Safran auch nicht ewig hält und es einfach super lecker schmeckt. Ich dachte mir dann, dass so eine einfache Sahnesauce mit ein paar Safranfäden zwar ganz chic ist, man ja aber auch noch etwas besonderes mit einfließen lassen könnte und so kam mir das Fläschen Menger Krug Rose Brut ganz recht! Champaign! Von dem wurde dann ein lecker Schlückchen in die Sauce gekippt und etwas eingekocht! Um das ganze dann doch nicht so auf die Hüften klatschen zu lassen, habe ich mal etwas neues ausprobiert und statt Sahne ein Alternativprodukt benutzt, welches hauptsächlich auf pflanzlichen Fetten und etwas Milch basiert. Geht auch und schmeckt sooooo lecker! Viel Spaß beim nachmachen! 
Hola Quapas und Quapos!
Ebi war mal wieder auf Törn und hat Malozze umrundet! Und wie man bei folgendem Bild sieht, musste ich mal wieder “darben”. Wir lagen in Port de Pollenca und haben uns ein neues, sehr schmuckes Restaurant gegeben das “La Llonja”. Man war das ein leckerer Schmaus. Also die Jakobsmuscheln zumindest.

Leider hat es etwas den hießigen “Gulligeruch” zu uns rübergeweht. Aber gut, man versicherte uns, es würde schnell vergehen und im Grunde war es dann auch so. Ein paar Kellner weniger wären auch nicht schlecht gewesen, man hatte immer das Gefühl man stünde unter Beobachtung. Aber so ist’s halt nun mal, wenn man auf dicke Hose machen möchte und es nicht so kann
Also das Restaurant meine ich… Ich habe mir dann noch den Fauxpas erlaubt, mir einen “Prosecco” zu bestellen, so hieß nämlich unsere Yacht
und wurde dann von der Sommeliöse weniger dezent darauf hingewiesen, dass wir uns in Spanien befinden und man hier einen Cavas zu sich nimmt! Potz tausend! Mallorca gehört zu Spanien??? Und ich dachte immer, es sei das 17. Bundesland der BRD, aber so kann man sich eben täuschen… Hauptsache war, dass es im Groß und Ganzen recht lecker war und das ist ja das Wichtigste! Wenn mich dann so die Muse packt und ich so am Ruder stehe, dann gehen mir mal wieder die verschiedensten Kulinaritäten durch die Birne! Just nach meiner Rückkehr vergangenen Samstag, musste natürlich schon wieder der heimische Herd malträtiert werden. Was dabei heraus kam, seht ihr hier:

Gefüllte Schweinelende mit lauwarmen Linsen auf Kartoffeltalern. Das Rezept gibts bei den Kollegen von VOX und der Sendung “Das perfekte Dinner”. Kompliment! So richtig lecker. Da “wir”, also meine bessere Hälfte, jedoch keine Pilze mögen, haben wir diese kurzerhand gegen Auberginen ausgetauscht. Geht prima! Man sollte sie, also die Aubergine, jedoch vor dem in die Sau stopfen kurz anbraten, weil sie komischerweise trotz 45-minütigen 100 Grad Gahrens tatsächlich noch nicht so durchgebrutzelt war, wie das mancher Gaumen vermutlich wünscht. Aber gut. Es war super lecker und wie gesagt statt Pilzen geht auch anderes Gemüse. (Sind Pilze eigentlich Gemüse?) Egal! ’s muss schmägge!
Zum Rezept bitte einfach bei Vox.de stöbern, das kann ich hier vermutlich aus “urheberrechtlichen” Gründen nicht einfach so abtippen. Oder halt ne Mail an robbie@lunchboy.de schreiben, dann kommt’s postwendend.
So und jetzt haut rein!
Bei meinem täglichen Streifzug nach Essen, gehe ich in letzter Zeit in ein super schönes Restaurant, die einen sehr leckeren Mittagstisch oder auch “Business-Lunch” anbieten – das “Cucina Legame” in der Georgenstraße bei mir um’s Eck. Der Mittagstisch ist super lecker und vor allen Dingen preislich und auch qualitativ sehr zu empfehlen. Hier ein Bild, leider mit der Handycam geschossen, von vorzüglichen Rigatoni in einer Sardellen-Tomatensugo. Hierzu gibts dann immer noch einen leckeren gemischten Salat mit einem klasse Dressing (Himbeeren?)
Cucina Legame
Georgenstraße 45
80798 München
089-286 738 41
EC-Kartern werden gerne genommen
Hier einmal Schweinelende ganz anders. Wir bereiten eine Schweinelende in Medaillons zu. Hierzu werden diese in ca. 2-3 cm dicke Stücke geschnitten und auf der Schnittseiten einmal etwas breit geklopft. Dann werden die Maronen zur Hälfte im Mixer mit etwas Öl püriert anschließend die Kartoffeln gewaschen und in dünne Scheiben geschnitten. Die Medaillons ca. 4-5 Minuten von jeder Seite anbraten, salzen und pfeffern und warm stellen. Nun werden die Kartoffelscheiben in einer Pfanne mit Öl ausgebacken und anschließend auf einem Küchentuch abgetropft. Die andere Hälfte der Maronen wird mit einem El Butter in der Pfanne, in der die Schweinemedaillons gebraten wurden, kurz angebraten, dann mit 2 cl Cognac abgelöscht und hierzu die pürierten Maronen gegeben. Die Sauce ca. 2-3 Minuten reduzieren lassen und noch einen halben Becher Sahne hinzurühren. In dieser Sauce die Schweinemedaillons noch ca. 2 Minuten ziehen lassen. Und wenn das ganze dann fertig ist, sollte es so aussehen: